RAG – Renewables and Gas
RAG Austria AG ist das größte Energiespeicherunternehmen Österreichs und gehört zu den führenden technischen Speicherbetreibern Europas.
Unser zentraler Unternehmensschwerpunkt ist die Speicherung, Umwandlung und bedarfsgerechte Konditionierung von Energie in Form gasförmiger Energieträger.
Als Partner der erneuerbaren Energien entwickeln wir innovative und zukunftsweisende Energietechnologien rund um Grünes Gas wie Wasserstoff.
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„H2 cross border“ - Wasserstofflieferung von Österreich nach Deutschland steht weiterhin vor Hürde - Herkunftsnachweisregister in Deutschland fehlt
Das Wasserstoffprojekt „H2 cross border“ bildet die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der Produktion über die Speicherung und den Transport bis zum Endverbraucher erfolgreich ab. Es zeigt, dass der grenzüberschreitende pipelinegebundene Transport von grünem Wasserstoff von Österreich nach Deutschland unter den bestehenden technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen möglich ist.
Gleichzeitig wird deutlich, dass der Markthochlauf weiterhin durch fehlende regulatorische Voraussetzungen gebremst wird, insbesondere durch das bislang nicht verfügbare Herkunftsnachweisregister in Deutschland.
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"H2Austria&Bavaria+Store electrolyser" Projekt erhält PCI-Status der Europäischen Kommission
Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaziele und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit in Europa. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Kommission am 1. Dezember 2025 das von der RAG Austria AG initiierte Projekt „H2Austria&Bavaria+Store electrolyser“, das Teil des Verbundes Hydrogen interconnections in Western Europe (HI West) ist, als Project of Common Interest (PCI) anerkannt und damit auch dessen strategische Bedeutung für Europa bestätigt. Mit dem PCI-Status kann das Projekt der RAG von beschleunigten Genehmigungs- und Umsetzungsverfahren profitieren.
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Neue BMWET-Studie bestätigt: Österreich braucht großvolumige Wasserstoffspeicher
Am 22. November 2025 wurde die vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus beauftragte Studie „Wasserstoffspeicher in Österreich“ vorgestellt. Die Studie macht deutlich: Ohne großvolumige saisonale Speicher wird die Energiewende nicht gelingen. RAG Austria hat die Technologie dafür bereits erfolgreich in der oberösterreichischen Molassezone umgesetzt.
Zentrale Ergebnisse:
- Wasserstoffbedarf steigt von 5 TWh (2030) auf 48 TWh (2040)
- Speicherbedarf wächst im gleichen Zeitraum von 1,2 TWh auf 7,7 TWh
- Speicher leisten einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit, besonders bei Importausfällen oder Dunkelflauten
Nur mit ausreichenden Speicherkapazitäten kann sich Österreich mit regelbaren Kraftwerken mit Strom und Wärme verlässlich versorgen und nicht nur bilanziell über das Jahr gesehen Grünstrom produzieren. RAG Austria hat die Lösung bereits umgesetzt: Mit dem internationalen Leitprojekt Underground Sun Storage wurde belegt, dass grüner Wasserstoff sicher, effizient und saisonal in ehemaligen Erdgaslagerstätten gespeichert werden kann. Dieses Know-how fließt nun in das europäische Referenzprojekt EUH2STARS ein, in dem die Wasserstoffspeicherung weiter skaliert werden soll.
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Saisonale Stromspeicherung in Form von Wasserstoff bereit für Skalierung
Der Demobetrieb der Wasser-Elektrolyse und Wasserstoffspeicherung im USS2030-Projekt ist erfolgreich abgeschlossen und damit ist es technisch möglich, Wasserstoff-Speicherdienstleistungen skaliert und kommerziell anzubieten.
2023 wurde der weltweit erste Wasserstoffspeicher in einer unterirdischen Sandstein-Gaslagerstätte im Rahmen des Leitprojekts Underground Sun Storage 2030 (USS 2030) im Gemeindegebiet von Gampern, OÖ eröffnet. Der Projektbetrieb, bestehend aus zwei Speicherzyklen, ist erfolgreich abgeschlossen.
“Wir gestalten die Energiewelt seit neun Jahrzehnten, stellen erfolgreich Versorgungssicherheit her, treiben Innovationen voran, zeigen neue Wege und Zukunftsperspektiven auf.”